Digitale Bildung

Die Digitalisierung hat unseren Alltag grundlegend verändert. Berufswelt und Alltagsbereiche sind gleichermaßen durchdrungen davon. Internet und Soziale Netzwerke stellen alle, besonders aber junge Menschen, vor neue Anforderungen.

 

 

 

Das BMBWF hat bereits darauf reagiert mit der Initiative „Digitale Schule“.

Die Basis dafür bildet der von der

Bundesregierung initiierte 8-Punkte-Plan für die Digitalisierung der österreichischen Schulen.

 

 

 

 

Doch welche Rolle sollen Schulbibliotheken dabei spielen?

Wie können wir als Schulbibliothekar*innen mithelfen, die uns anvertrauten jungen Menschen fit zu machen für diese neue digitalisierte Welt?

„Mit dem Bereitstellen von Medien ist es nicht getan!“ – diese Einsicht begleitet uns schon seit Jahrzehnten. Und dennoch haben wir hier die erste Herausforderung: Es gibt noch immer keinen Rahmenvertrag für Schulbibliotheken, damit wir allen Schüler*innen E-Books zur Verfügung stellen können. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.

 

Ein zweiter Aspekt ist die Medienkompetenz.

Der kritische und verantwortungsbewusste Umgang mit Informationen ist immer schon ein wesentlicher Teil unseres Bildungsauftrages. Heute kommen ein hohes Tempo und eine schier unfassbare Menge an verfügbaren Nachrichten dazu. Neuigkeiten und reißerische Schlagzeilen werden immer öfter für die Nutzer bestimmter sozialer Netzwerke zugeschnitten.

Als Schulbibliothekar*innen müssen wir mithelfen, Informations- und Medienkompetenz zu vermitteln. Die Schulbibliothek als Lernort kann hier eine vorzügliche Rolle spielen: Workshops, fächerübergreifender Unterricht und Präsentationen waren vor dieser Corona-Pandemie ein fixer Bestandteil der Bibliothekskultur. In Zukunft werden wir unsere Aktivitäten neben der Leseförderung vermehrt auch der Informations- und Medienkompetenz widmen.

 

Sicherheit und Verantwortung

Ein dritter Aspekt ist die generelle Erziehung zu verantwortungsbewusstem Handeln im Internet.

Die Anonymität des Internets bietet leider auch einen Raum, in dem Hass-Postings und psychische Gewalt gedeihen. Wir setzen uns bewusst gegen Mobbing und psychische Gewalt im digitalen Bereich ein. Diese Arbeit beginnt vor Ort, in der Bibliothek, im Gespräch mit unseren Schüler*innen – in der Bewusstseinsbildung, im Aufzeigen von Unrecht und im Beheben von Missständen.

Der Umgang mit geistigem Eigentum, das Recht auf Privatsphäre und Schutz vor betrügerischen Aktivitäten – all das sind weitere Aufgaben, denen wir uns stellen müssen, um unsere Jugendlichen auf das Leben in einer veränderten – digitalisierten – Welt vorzubereiten.

Die Schulbibliothek – Lernort der Zukunft !

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