Österreichischer Bibliothekenverbund

Der Österreichische Bibliothekenverbund (OBV) ist der große Verbund der wissenschaftlichen und administrativen Bibliotheken Österreichs mit 70 Teilnehmern, die 91 Einzelinstitutionen repräsentieren – darunter die Österreichische Nationalbibliothek, die Universitätsbibliotheken, die Pädagogischen Hochschulen, einzelne Ministerien, zahlreiche Fachhochschulen und weitere bedeutende Sammlungen (z.B. Österreichische Akademie der Wissenschaften, AK Wien, MAK, Sigmund Freud Privatstiftung). Von weiteren 310 Einrichtungen werden die Zeitschriftenbestände sowie Buchbestände aus einem früheren Gesamtkatalog nachgewiesen. Der Verbund ist offen für die Teilnahme weiterer Einrichtungen.

obvsg

Träger ist die mit 1. Jänner 2002 gegründete vollständig in Besitz der Republik Österreich befindliche Österreichische Bibliothekenverbund und Service GmbH (OBVSG).

Schwerpunktmäßig umfasst der Katalog Literatur ab dem Erscheinungsjahr 1980. Von den meisten Verbundteilnehmern wurde und wird auch ältere Literatur durch Nachbearbeitung einzelner Titel oder im Rahmen größerer Retrokatalogisierungsprojekte erfasst. Zunehmend werden im OPAC auch elektronische Dokumente wie Abstracts oder Inhaltsverzeichnisse nachgewiesen.

Der Gesamtkatalog weist 13,3 Mio. Titel mit 23,6 Mio. Exemplaren sowie 0,8 Mio. Zeitschriftenbestandsangaben auf. (Stand: April 2018).

Weitere Kataloge – Datenbanken – Suchmaschinen

KVK – eine Meta-Suchmaschine zum Nachweis von mehreren hundert Millionen Medien in Bibliotheks- und Buchhandelskatalogen weltweit. Informiert, wo welche Medien auffindbar sind, ein Abruf der Medien ist von hier aus aber nicht möglich.

BASE – eine der weltweit größten Suchmaschinen für wissenschaftliche Web-Dokumente. Umfasst über 100 Millionen Dokumente aus über 5.000 Quellen. Bei etwa 60 % der Dokumente sind die Volltexte frei zugänglich (Open Access).

EZB – ein kooperativer Service von über 600 Bibliotheken mit dem Ziel, ihren Nutzern einen einfachen und komfortablen Zugang zu elektronisch erscheinenden wissenschaftlichen Zeitschriften zu bieten.

DOJA – verzeichnet elektronische Zeitschriften aus dem wissenschaftlichen und schulischen Bereich, die gemäß dem Open-Access-Prinzip frei zugänglich sind. Entwickelt von der Universitätsbibliothek Lund, erfasst es mehr als 9500 Zeitschriften aus allen Fachgebieten und Sprachen.

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DBIS – ist ein kooperativer Service zur Nutzung wissenschaftlicher Datenbanken. Wenn man in der erweiterten Suche bei „Art der Nutzungsmöglichkeit“ „frei zugänglich“ auswählt, hat man eine Riesenmenge von frei zugänglichen Datenbanken zur Auswahl!

Online Nachschlagewerke

Die freie Enzyklopädie. Nützlich für die Erstinformation, um sich einen Überblick über ein Thema zu verschaffen. Vorsicht – nicht jeder Beitrag ist kompetent und korrekt!

Wikipedia-Artikel haben unterschiedliche Qualität. Versionsgeschichte, Diskussionsseiten etc. helfen aber, die Verlässlichkeit eines Artikels einzuschätzen. Der kostenlose Dienst Wikibu für die deutschsprachige Wikipedia bietet dabei Unterstützung.

Ein freies deutsches Wörterbuch für Synonyme. Sehr hilfreich bei der Suche nach aussagekräftigen Recherchebegriffen.

Online-Tutorials zum Thema Literaturrecherche / Wissenschaftliches Arbeiten

VWA- und DA-Tutorial der Universitätsbibliothek Graz – Einstieg über die Plattform

Wie suche ich online nach Literatur? Videos zum Buch “Wissenschaftliches Arbeiten für Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler” von Claus Ebster (Universität Wien)

Ein Informationskompetenz-Training für Gymnasien/höhere Schulen. Das Tutorial ist zwar auf die Nutzung der UB Heidelberg abgestimmt, enthält aber sehr informative Abschnitte über die Literaturrecherche. Mit Übungen! Sowohl im Unterricht einsetzbar oder für selbstständige Schülerarbeit.

Tutorial zum Selbststudium der Universität Tübingen

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